Kategorie: Inspiration

Es ist Pilz-Saison! It’s Mushroom Season!

Irgendwie hab ichs zur Zeit mir Briefmarken. Mein neuester Zulauf sind die Marken von Martin Graf, dem Schöpfer von edition 8×8. Er macht lauter lustige Papierspielereien, die die Gemüter erhellen 😉 Besonders die ab 18! Klickt euch mal durch. He he.
Übrigens gibt es seine Bastelbögen im Berlin bei Scatolina in der Almstadtstrasse 3. Und die Leipziger Mädels von Tschau Tschüssi führen edition 8×8 auch, wie ich am Wochenende auf ihrem Blog gelesen hab.
p.s.: ich bin ja echt wählerisch beim Essen, vor allem mag ich keine Pilze…
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I am going crazy for stamps right now, my latest purchase are these ones from edition 8×8. Martin Graf does really cute illustrations and funny papercrafts. Check it out. If you are in Berlin, you can buy it at „Scatolina“, Almstadtstrasse 3 or in Leipzig at Tschau Tschüssi

Once upon a time

Gerade stolperte ich über das Flickr Album „printshop“ von Depression Press. Dort wurden alte Anzeigen für Druck- und Setzzubehör eingescannt und archiviert. Besonders das Bild wie man seine Druckerei optimal organisert amüsiert mich köstlich. Ich sollte meine Atelier danach umräumen… haha. Dann kriege ich bloß ein Platzproblem. Schlußfolgerung: ich brauche dringend ein größeres.

(images by depression press)
Naja. Übrigens immer wenn ich mich durch Fotos von anderer Leute Druck-Studios klicke sehe ich diese schönen Heidelberger Pressen. (->film) Das macht mir jedesmal bewußt, das Buchdruck einfach ein urdeutsches Ding ist, das mit der Firma Heidelberger Druckmaschinen in alle Herren Länder exportiert wurde. Entdecke ich auf amerikanischen Blogs deutsche Typenschilder auf diesen Pressen, bin ich zuerst erstaunt und dann verblüfft. So nach dem Motto: ach was, die benutzen die Maschinen noch?
(images by solsken)
Zur Zeit lese ich ein Buch über Gutenberg und wie er die beweglichen Lettern erfunden hat. Das habe ich aus der Bibliothek ausgeliehen, okay, es ist ein Kinderbuch, aber dafür ist es auch nicht langweilig geschrieben. Vielleicht sollte ich hier dann demnächst mein fundierten Fachwissen mitteilen. 😉

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I came across this wonderful Flickr Set „printshop“ from „depression press“ about vintage ads and images of supplies for printer shops. And I love love love the drawing of „how to organize a composing room“. Ha ha! Maybe I should think about arranging the furniture in my studio that way. Haha… I need a bigger office!

And when I am browsing trough someones pictures of presses and print supplies I become aware that printing was a really german thing. There are these Heidelberg printing machines I see on pictures from all around the world showing their name Heidelberg Windmill on the front. (->film) They let me think: oh, I can read it. oh, it’s from Heidelberger Druckmaschinen… oh it’s german, oh they still use it?… oh, that’s c o o l.
I just borrowed a book from the local library about Gutenberg and how he came to letterpress. It’s a children’s book so it’s not that boring to read history. Maybe I should share some of my consolidated knowledge here from time to time 😉

How to make a book for my stamps

stamps DDR 1985

Am Wochenende fand ich auf dem Flohmarkt alte DDR Briefmarken, an denen ich nicht vorbeigehen konnte. Nun liegen sie auf meinem Schreibtisch und ich frage mich, wie ich sie am besten aufbewahre damit sie nicht verloren gehen. Vor ein paar Tagen sah ich auf Flickr wie Kathrin von Paperama ihre Marken sammelt.

Sie hat aus einem alten Buch die Seiten herausgetrennt und es mit neuem Inhalt versehen. Lauter kleine Taschen in tollen Farben passend zum Buchumschlag.

Das will ich auch für meine DDR-Marken haben. Wie bastelt man so etwas? Ich habe in „how to make books“ nachgeschaut, meinem neuen Lieblingsbuch mit den schön gestalteten Seiten.
Es gibt tolle und einfache Anleitungen für interessante Leporellos oder Accordion Bücher, aber es war nichts mit einzelnen Taschen dabei. Mmh.
Etwas hier und da gesurft, so einige Blogs durchforstet und schwupps ein tolles How-to bei Paper Source gefunden. Das wird aus Briefumschlägen gemacht, auch toll, oder?

Und jetzt brauche ich ganz dringend schöne Briefumschläge. Leider ist ja morgen Feiertag… argh.
Paperama ->Flickr ->Blog
Paper Source -> Envelope Accordion
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I found some vintage eastern german stamps on a fleamarket last weekend. At the moment they lying around and I was wondering how I can keep them safe. I saw a nice accordion file folder book on Flickr that Kathrin from Paperama created. This book keeps her stamps in colourful little pockets and I thought that’s a really cool idea! So, how can I make my own?
I flip through the pages of „how to make books“, which is actually my favourite book. There are so many inspiring how-to’s shown, but not that special one with pockets. So I browsed here and there and read blogs over blogs and then I found an easy and amazing way of creating an accordion file folder book by Paper Source. I’ll definitely try this but tomorrow is a bank holiday in Germany, so the shops are closed and I won’t get any nice envelopes. I have to wait ‚til monday… args.

if I had a shop: Naming

Neben der ganzen Marktrecherche muß ich auch einen Namen und ein Logo entwickeln. Viele Buchdrucker nennen sich nach ihrer Maschine: z.B. Katzengraben-Presse, Einhandpresse oder Berliner Handpresse u.s.w. Auch viele amerikanische Letterpress Design Studios tun dies, siehe rechte Spalte (bei den Links) Eine alte, quietschende schwarze Maschine „Black Pearl Press“ zu nennen ist doch wirklich einfallsreich, oder? Ich fände es auch sinnvoll, wenn durch den Namen schon ein Handwerk angedeutet wird, wie das bei „Presse“ ja der Fall ist. Aber irgendwie klingt das Wort halt so Alt-Deutsch. Stellt sich die zweite Frage: Benötige ich unbedingt einen deutschen Namen? Will ich einen englischen? Vielleicht sollte ich ein Kunstwort bilden. Und nen bißchen Spaß sollte der Name auch machen, vielleicht etwas lustiges? Zu fancy darf es auch nicht sein. Hach. Schwierig. Alles.

Am Ende soll ein klangvoller Name mit einem interessanten Logo herauskommen. Damit, wenn ich einen Laden hätte, mein Schaufenster so schön aussähe wie dieses von Greenwich Letterpress.

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Beside all the market research, I have to find a name and a logo that represents me and my little press. Many german letterpress printers choose a name for their business, which includes the word press. They give their press a name. Like „Katzengraben-Presse“, „Einhandpresse“ oder „Berliner Handpresse“ etc. And many american letterpress studios do it. To give an old dirty black machine the name „Black Pearl Press“ is truly creative, isn’t it? I like the way the old traditional craft of this business comes out through using the word „press“, but I don’t like the word itself. Should I think about a name for my little red press that stands for my business? Will it be a german name? Do I want an international name? I don’t want it to be too serious, neither too fancy.
That. Is. Quite. Difficult.
It has to end up with a name that sounds well and fits my business. And that will look amazing on my window, if I had a shop like Greenwich Letterpress.

if I had a shop

(images: shop in London via Creative Review)

Wenn ich einen Letterpress-Shop hätte, dann würde er ganz genau so aussehen. Die Leute würden reinkommen und sich für nen paar Taler ihr eigenes Notizbuch-Cover drucken. Oder eine Grußkarte. Oder einen Liebesbrief. Oder oder oder.
Jeden ersten Donnerstag im Monat gäbe es einen Workshop. Bis zu 5 Leute könnten dann etwas komplizierteres drucken. Es gäbe Tee und Kekse. Manchmal auch Muffins… wenn J. welche backt.
Öffnen tue ich natürlich erst ab 12 Uhr, so wie sich das für einen Berliner Laden gehört.
Vielleicht habe ich auch montags einfach geschlossen. Aber durch das riesige Fenster kann man mir beim Arbeiten zu sehen. Vielleicht klopft auch mal jemand von Euch an die Scheibe?
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If I had a shop, it would look like this. The people could come in and print a notebook cover. Or a greeting card. Or a love letter. Or anything else they want. Every first thursday of a month I would give a workshop in the evening. The people could make something more complicated and we’ll have some cakes with tea. Or cupcakes, if J. would make some.
Well, I would open around 12 a.m. Like all the little shops in berlin. Closed on mondays. But through the wide windows everyone can see me printing and maybe some of you will knock on the door and we will have a coffee?

Mein Girlanden-Flash hält immer noch an. Über visualnotes kam ich zu Wunderlust, ein Etsy-Shop, der sehr stylishe Wimpel Girlanden anbietet.
(image by wunderlust)
Ein paar Tage zuvor las ich bei Anna von Blinkblink aber, wie man sich ganz einfach ein schwarzes Dreieck selbst aufs Shirt druckt…
(image by blinkblink)
Kombiniere also beides und tataaa: Fertig ist die Designer-DIY-Wimpel-Girlande (Schwarz=Designerfarbe, nebenbei: ist Schwarz eigentlich eine Farbe?)
Euch eine schönen Sonntag, und viel Erfolg beim Werkeln.
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Via visualnotes I came across the lovely etsy shop from Wunderlust and the black bunting caught my eye. A few days ago I read a post at Blinkblink how to make a screenprint with a little screen and and adhesive foil. So just read this post and have a crafty sunday! I do so!

inspired by: Ed Emberley’s Drawing Books

make a world
Nachdem ich auf stickers and stuff den Blog Eintrag über die Bücher von Ed Emberley las, klickte ich schnell zu Amazon und bestellt 2 Ausgaben. „Make a world“ und „Faces“. Da es bei Amazon ja immer superschnell geht, hielt ich zwei Abende später die Bücher in der Hand und kicherte beim Durchblättern in mich rein, dass J. nur so mit dem Kopf schüttelte. Ich finde diesen simplen, lustigen Illustrationsstil einfach großartig. Und wenn ich jetzt nicht meine Setzkästen saubermachen müßte würde ich Propeller-Flugzeuge, Piratenschiffe und Haie zeichnen. Die beiden Bücher gibts hier:

Ed Emberley’s Drawing Book of Faces (REPACKAGED) (Ed Emberley Drawing Books) Ed Emberley’s Drawing Book: Make a World (Ed Emberley Drawing Books)




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After reading the post about Ed Emberley’s Drawing Books on stickers and stuff I surfed over to Amazon and ordered a copy of „Make a world“ and „Faces“. As they arrived two evenings later I sat on my sofa, ran through the pages an chuckled a lot. I love this funny simple way of drawing. I didn’t know before how easy it is to draw a propeller plane or a castle. And if there were not these dirty letter cases, which I have to clean now, I would love to get my pencils ready. You can order a copy here:

propellerplane

Hilfe, ich gründe.

Um nicht zwischen Druckerfarbe und halbfertigen Businessplan pecken zu bleiben, möchte ich mir professionelle Hilfe holen. Heute war der erste Tag eines Assessment Centers, für das ich die nächsten vier Tage tief in den Osten Berlins fahre. Heute haben wir Macher Typen und Analysten kennengelernt und morgen muß ich meine Idee verkaufen. Schluck! Alle anderen, die Zeit haben das Infotainment des Webs zu nutzen empfehle ich bei Arte+7 vorbei zu surfen und sich jede einzelne Stunde des 24h Berlin Specials anzugucken. Das würde ich jetzt gern machen.