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Hilfe, ich gründe (Tag 3)

Heute gings um Potenziale. Interessant, was man so über sich selbst erfährt. Wir mussten Erfolgserlebnisse beschreiben. Ich habe übrigens 1997 die Bremskraftabhängige Bremsleuchte erfunden. Das hatte ich schon total vergessen. Dafür habe ich bei Jugend forscht einen Preis bekommen.

Am nächsten Tag hat mir der Schuldirektor gratuliert. Über Nacht war ich quasi berühmt. Naja, für ein paar Tage. Und J. hat sich den Zeitungsausschnitt in den Spind gehängt. omg… na das waren noch Zeiten 😉

Hilfe, ich gründe.

Um nicht zwischen Druckerfarbe und halbfertigen Businessplan pecken zu bleiben, möchte ich mir professionelle Hilfe holen. Heute war der erste Tag eines Assessment Centers, für das ich die nächsten vier Tage tief in den Osten Berlins fahre. Heute haben wir Macher Typen und Analysten kennengelernt und morgen muß ich meine Idee verkaufen. Schluck! Alle anderen, die Zeit haben das Infotainment des Webs zu nutzen empfehle ich bei Arte+7 vorbei zu surfen und sich jede einzelne Stunde des 24h Berlin Specials anzugucken. Das würde ich jetzt gern machen.

„Summer.Pop.Shopping“ Beute


Nach 3 stündiger Zugfahrt schnell aus dem Zug zu den Schließfächern gehetzt, die nächste S-Bahn Richtung Ostkreuz erwischt, dort dann 20 Minuten rumgestanden nur um über die Spree Richtung Treptower Park zu kommen. Scheiß Ersatzverkehr. Grrr. Schnell zur Arena gelaufen, in die Schlange gestellt und rein ins Vergnügen.

Summer.Pop.Shopping 2009. Was im Winter immer zu eng, zu voll und zu stickig war, ist im Sommer genau das Gegenteil. Viel Platz, kein Gedränge und ein Bier im Sand unter der späten Nachmittagssonne. Hach. Schön.
Aber irgendwie war dieses Mal nicht so viel für mich dabei. Die meisten Sachen kannte man vom Mauerpark, vom Wedding Dress oder der Trendmafia. Ein Stand hat mich aber doch begeistert: „Aufschnitt“ ist Silvia Walds Motto und so fertigt sie als gelernte Schnittmacherin alles rund ums Thema. Von riesigen hängenden Salamis bis zu kleinen Frankfurter-Würstchen Broschen, die bestimmt am Revers ganz cool aussähen. Alles aus Stoff versteht sich.
Ich habe fürs erste einen Laptop-Schoner mitgenommen, den ich zu Hause vehement verteidigen mußte, damit er auch meiner bleibt. Definitiv gehe ich vor Weihnachten in ihrem Laden in F-hain vorbei.

Happy Weekend: Summer.Pop.Shopping

Wäre ich morgen in Berlin, würde ich mir die Sommerausgabe von Holy.Shit.Shopping nicht entgehen lassen: Zum ersten Mal dieses Jahr findet die „Jungdesigner werfen ihr Zeug unter die Leute“-Messe auch im Sommer statt. Und zwar auf dem Gelände von der Arena, das Badeschiff, in Kreuzberg. Einlass an beiden Tagen ab 12 Uhr, Eintritt 3 Euro.
Ich selbst werde am Sonntag Abend dort vorbeischauen und am Montag dann berichten. Bin schon ganz gespannt, hoffe in der Dezemberausgabe bin ich selbst dabei. Euch ein schönes Wochenende!

inspired by: just go shopping

Die letzten Tage hatte ich Besuch und wie immer werden dann ausgiebige Fußmärsche durch Berlins Bezirke unternommen. So auch dieses mal, wobei es immer abhängig ist wofür sich der Besuch interessiert; da es eine ehemalige Kollegin war, konnte ich mit ihr stundenlang in Berlins besten Designbuchläden schmökern, in Designershops abhängen und in Kunst- und Buchbedarfsläden stöbern. Seufz.

Hier meine Beute:

(Bücher links vom Flohmarkt und rechts ein jap. Buch „made of paper“, erstanden im Berliner Laden pro qm)

(hier eine Innenseite)

(CD-Sleeves und Stifte von Muji, Clip und Buchecken von modulor und das Brettchen ist vom Flohmarkt am Mauerpark)

(Skizzenblock aus Packpapier von Modulor, Origami von Muji)

inspired by: Kölln Flocken

Seit einigen Jahren trage ich dieses Buch von Umzug zu Umzug mit mir herum. Weniger wegen der Rezepte (alles, was man aus Kölln Flocken machen kann und das ist sehr viel…) als wegen der Illustrationen. An Illustrationen aus den 50’er – 60’er Jahren, sei es auf einer Streichholzschachtel, als Werbung in einem alten Magazin oder eben in Kochbüchern kann ich einfach nicht vorbeigehen. Für mein digitales Sammelsurium habe ich einige Seiten heute fotografiert: Hier ein paar und mehr auf Flickr.



Entsorgung-Unrein

Diese Türschilder sind die die Schätze meines letzten Flohmarktbesuchs. Vermutlich stammen sie aus einem Krankenhaus, denn es gab auch noch „Kreissaal“ (was ich aber nicht haben wollte). Die kleinen Plastikbuchstaben lassen sich recht einfach neu kombinieren und ich überlege seit Tagen, welches Wort ich bilden soll…

Jemand Ideen?